Berufsunfähigkeitsversicherung mit Auszahlung Vergleich

Die Auszahlung der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist zwar der eigentliche Grund, sie abzuschließen, trotzdem wünscht sich niemand, dass dieser Fall eintritt. Eine Beschäftigung mit dem Thema Auszahlung ist allerdings schon beim Abschluss zu empfehlen. Anderenfalls kann es zu unliebsamen Überraschungen kommen, wenn eine Berufsunfähigkeit eintritt, aber wichtige Details und Formalitäten vom Versicherer übersehen werden. So muss unter anderem darauf geachtet werden, dass der Versicherungsschutz auf der ganzen Welt verfügbar ist. Ratgeber können hier viele Antworten geben.
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Berufsunfähigkeitsversicherungen mit Auszahlungen im Vergleich:Unterschiedliche Modelle

Eine entscheidende Frage bezüglich der Auszahlung, die bereits beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung geklärt werden muss, betrifft das Auszahlungsmodell. Generell besteht hier die Wahl zwischen Tarifen, die ab einem bestimmten Berufsunfähigkeitsgrad sofort die volle Summe auszahlen und solchen, die bereits bei geringeren Graden mit der Zahlung beginnen, diese aber nur anteilig leisten. Welches Modell in Frage kommt, muss beim Abschluss des Versicherungsvertrags festgelegt werden.

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Mit anteiliger Auszahlung in 2017

Eine BU-Versicherung, die anteilig zahlt, sichert den Lebensstandard auch bei einer geringeren Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit ab. Die Auszahlung beginnt beispielsweise bereits bei einer 25-prozentigen Berufsunfähigkeit, also wenn noch drei Viertel der Leistungsfähigkeit vorhanden sind und die ursprüngliche Tätigkeit beispielsweise mit 75 Prozent in Teilzeit fortgeführt wird. Auf der anderen Seite ist beim anteiligen Modell die Wahrscheinlichkeit geringer, dass die volle Summe ausgezahlt wird. Dies kann eventuell durch eine höhere Versicherungssumme ausgeglichen werden. Interessantes für Studenten.

Besonderheiten bei voller Rentenzahlung

Sieht das Versicherungsmodell keine anteilige Auszahlung vor, dann sichert die BU im wesentlichen nur gegen den vollen Verlust der Berufsfähigkeit ab. Die Auszahlung beginnt zwar meist bereits bei einem 50-prozentigen BU-Grad, eine Fortsetzung der ursprünglichen Tätigkeit wäre in diesem Fall also noch bis zur Halbzeitstelle möglich. Gerade bei psychischen Beeinträchtigungen, die durch die Arbeit entstanden sind, ist diese Möglichkeit allerdings eher theoretischer Natur. Da die Berufsunfähigkeitsversicherung dann aber bereits die volle Versicherungssumme auszahlt, ist eine weitere Ausübung der Tätigkeit allerdings normalerweise auch nicht notwendig.

Die Wahl des richtigen Auszahlungsmodells

Welches Modell für die Auszahlung der BU-Versicherung günstiger ist, hängt auch von der Art der ausgeübten Tätigkeit ab. Zum Beispiel ist eine hundertprozentige Beeinträchtigung durch psychische Belastungen wie ein Burn-Out-Syndrom, bei einer Bürotätigkeit sehr unwahrscheinlich. Bei einem Dachdecker, der zum Beispiel als Folge eines Unfalltraumas Höhenangst entwickelt, sieht die Lage anders aus. Außerdem ist bei handwerklichen Tätigkeiten auch ein vollständiger Verlust der Berufsfähigkeit durch körperliche Schäden größer. Dies sollte bei der Wahl des Auszahlungsmodells berücksichtigt werden. Auch Checklisten sind in diesen Fall sehr hilfreich.

Rechtzeitig über die Formalitäten informieren

Neben den verschiedenen Versicherungsmodellen, von denen bereits bei Vertragsabschluss das am besten passende gewählt werden muss, gibt es aber noch weitere Gründe, sich frühzeitig mit dem Thema Auszahlung der Berufsunfähigkeitsversicherung zu beschäftigen. Wenn die Berufsunfähigkeit eintritt, ist das Einkommen aus der Berufstätigkeit bereits entfallen beziehungsweise mindestens entsprechend dem BU-Grad reduziert. Gerade Selbständige müssen auch damit rechnen, dass sich ihr Einkommen dann bereits über einen längeren Zeitraum verringert hat. Daher ist eine Vorsorge nötig, um die finanziellen Belastungen der Übergangszeit zu überbrücken, bevor die BU-Versicherung wirksam wird. Hierbei ist auch noch ein weiterer Aspekt zu beachten.

Wann beginnt die Zahlung

Die BU-Versicherung zahlt nur bei einer dauerhaften Berufsunfähigkeit. Daher gibt es in der Regel eine Wartezeit von einem halben Jahr, bevor die Versicherung den Anspruch anerkennt und mit der Auszahlung beginnt. Auch wenn die Ansprüche aus der Wartezeit nach deren Ablauf rückwirkend ausgezahlt werden, ergibt sich hier eine Finanzierungslücke. Diese Lücke kann sich noch vergrößern, wenn sich der Beginn der Auszahlung verzögert, beispielsweise durch formale Fehler bei der Stellung des Antrags.

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Wann erfolgt keine Haftung

Der Begriff Berufsunfähigkeit bezeichnet eine dauerhafte Einschränkung der Berufsfähigkeit. Folgen einer Erkrankung oder Unfallfolgen, die eine Aussicht auf vollständige Wiederherstellung der Berufsfähigkeit erlauben, gelten daher nicht als Berufsunfähigkeit. Andererseits unterscheidet sich die Berufsunfähigkeit von der Arbeitsunfähigkeit dadurch, dass die BU sich auf eine bestimmte Tätigkeit bezieht, nämlich diejenige, die bei Vertragsabschluss angegeben wurde. Dies ist ein Vorteil, weil Möglichkeiten bestehen bleiben, trotz Auszahlung der BU andere Tätigkeiten auszüben, es hat aber noch eine weitere Folge. Wichtiges zum Thema Kündigung.

Welche Wirkung hat ein Wechsel der Tätigkeit auf die Auszahlung der BU

Wechselt der Versicherungsnehmer seine Tätigkeit während der Laufzeit des Versicherungsvertrags, dann muss er dies dem Versicherer anzeigen, damit sein Anspruch auf Auszahlung der Berufsunfähigkeitsversicherung bestehen bleibt. Dies ist ein Punkt, der leicht übersehen werden kann, wenn nicht rechtzeitig eine Beschäftigung mit dem Thema Auszahlung der Berufsunfähigkeitsversicherung erfolgt.

Berufsunfähigkeitsversicherungen Auszahlungen Vergleichsberichte

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) schützt vor dem Verlust des Einkommens und des Lebensstandards im Fall einer Berufsunfähigkeit durch Unfall oder Krankheit. Damit dieser Schutz richtig greift, sind allerdings bereits beim Abschluss einige Details zu beachten. Auch beim Eintritt des Versicherungsfalls können leicht Fehler passieren, die eine Auszahlung der BU-Versicherung verzögern. Daher empfehlen Ratgeber bei Unklarheiten oder Fragen sich an den Versicherer zu wenden. Sie müssen dann diese wahrheitsgemäß beantworten. Durch den immer besseren Kundenservice, können die Fragen auf den ganzen Welt über Internet oder Telefon geklärt werden.

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